Wir haben den Weckruf des Vereins im Griesheimer Anzeiger gelesen und verstanden. Folglich machten wir einen Besuch bei dem Verein und unsere Erkenntnisse möchten wir hier dokumentieren.

Am Samstag den 28.01.2017 traf sich eine Delegation der WGG mit dem Vorstand des Förderverein August-Euler-Luftfahrtmuseum e.V.

Die beiden Stadtverordneten Werner Schmachtenberg und Dirk Olten, sowie Fr. Birgit Schmachtenberg wurden umfänglich über den Verein, dessen organisatorische und geschichtliche Hintergründe sowie über die Ziele des Vorstandes informiert. Anschließend bekamen wir eine äußerst interessante Führung über das Vereinsgelände, den Flugplatz und den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und Hallen. Für die kurzweilige Präsentation möchten wir uns an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei Herrn Burkhard Fiebig und Herrn Gary Gray und allen anderen, mit denen wir sprechen konnten, bedanken.

Was haben wir aus dieser Begegnung gelernt?

  • Die Geschichte des August Euler Flugplatzes ist eine ganz Besondere. Griesheim weiss nicht, welcher Schatz sich auf ihrer Gemarkung befindet.
  • Es ist phantastisch, dass dieser Verein mit seinen vielen engagierten Mitgliedern sich darum kümmert, die Geschichte dieses Ortes unvergessen zu halten.
  • Der Verein hat sehr gute Verbindungen zur Lufthansa, der FAG und der TU-Darmstadt und wird aktiv von diesen Unternehmen und Institutionen gefördert.
  • Eine Wertschätzung, bzw. Unterstützung von Seiten der Stadt Griesheim ist bislang ausgeblieben.
  • Der Verein hat unzählige Exponate zusammengetragen, die an verschiedenen Orten im Rhein-Main-Gebietes eingelagert sind – darunter mehrere Flugzeuge und Flugzeugnachbauten.
  • Der Verein benötigt zum Aufbau eines Museums eine geeignete Immobilie. Ideal sei der ehemalige Hubschrauberhangar der Amerikaner auf den Konversionsflächen, welche die Stadt Griesheim gerade dabei ist, sie von der Bima zu erwerben. Nach den Ausführungen von Herrn Fiebig hätte der Verein genügend Exponate, um den Hangar und die davor liegende Betonfläche zu füllen! Der Verein habe nicht die Mittel, das Hangargebäude selbst zu erwerben, jedoch für die Renoviereung und Instandhaltung würden Gelder bereitstehen.
  • Das Engagement der Vereinsmitglieder besteht seit Gründung des Vereins im Jahre 2005 und bekam immer wieder einen Dämpfer, weil bislang alle Versuche, die jeweilig regierenden Bürgermeister und Fraktionen Griesheims für ihr Anliegen zu begeistern, scheiterten. Es ist somit verständlich, dass die ursprüngliche Begeisterung der Mitglieder mit jedem Scheitern nachlässt. Würde das so weitergehen, wäre irgendwann die Luft raus. Das wäre unglaublich schade, denn damit hätte Griesheim eine Chance vertan, die nicht wiederkehren würde.

Was möchte die WGG für den Verein also tun?

Als allererstes möchten wir alle Fraktionen in unserem Stadtparlament für dieses Thema sensibilisieren, mit dem Ziel, Mehrheiten bei Entscheidungen des Parlamentes zu haben, die das Ziel des Förderverein August-Euler-Luftfahrtmuseum unterstützen, in Griesheim ein Museum eröffnen zu können.

Beispielsweise können diese Parlamentsentscheidungen die Verhandlungen der Stadt mit der BIMA lenken, um den Erwerb des Hubschrauberhangars für das Museum zu ermöglichen.

Welche Ideen haben Sie, werter Leser, damit Griesheim ein eigenes Luftfahrtmuseum haben kann? Schreiben Sie uns über die unten stehende Kommentarfunktion dieses Blogs.

DO.

Links:

http://www.august-euler-museum.de/

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