Wirtschaftliche Stadt

Zwischen „klein“ und „groß“ positioniert, bietet Griesheim beste Voraussetzungen für qualitatives Wachstum. Wir setzen uns dafür ein, dass Griesheim den Status als Mittelzentrum behält.
Die Stadt muss weiterhin aktiv daran arbeiten, ihre derzeit hohe Abhängigkeit von wenigen Gewerbesteuerzahlern zu reduzieren. Hier gilt es, weitere finanziell solide Gewerbebetriebe anzusiedeln.

Unsere Ziele sind:

  • Dass Griesheim ein eigenständiges Mittelzentrum bleibt
  • Eine zeitnahe Vermarktung der Gewerbeflächen im Rübgrund 5
  • Eine Restrukturierung der bestehenden Gewerbeflächen
  • Eine offensivere Wirtschaftsförderung
  • Mittelfristige Zusammenlegung von Hallen- und Freibad an einem gemeinsamen neuen Standort zu einem naturnahen und energiesparsamen Kombibad

Soziale Stadt

Trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen und einer immer älter werdender Stadtgesellschaft muss daran gearbeitet werden, bestehende Barrieren schrittweise abzubauen. Unser Leitbild bleibt eine Kommune, in der alle Menschen unabhängig von Einkommen, Herkunft, Alter oder Lebenssituation gut leben können.

Unsere Ziele sind:

  • Eine anhaltende bedarfsorientierte und bezahlbare Kinderbetreuung
  • Der Erhalt des „Hauses Waldeck“ mit Gebäudesanierung und mit guten würdevollen Pflege- und Tagespflegeangeboten für ältere Menschen
  • Kreative Kooperationen mit unseren Vereinen
  • Eine stärkere Beteiligung von Jugendlichen in der Kommunalpolitik
  • Teilhabe und Abbau von Barrieren für Menschen mit Einschränkungen

Stadtentwicklung

Griesheim hat die Grenzen seiner städtebaulichen Entwicklung praktisch erreicht. Der Griesheimer Anger im Südosten stellt das letzte zusammenhängende Neubaugebiet dar. Weitere Wohnflächen müssen innerhalb des bereits bebauten Bereichs gefunden werden. In der Vergangenheit war eine solche Verdichtung zu häufig mit dem Verlust von Grün- und sonstigen Freiflächen verbunden. Dies wollen wir künftig verantwortungsvoller und ausgewogener lösen.

Unsere Ziele sind:

  • Verdichtung in den Bestandsgebieten mit Augenmaß unter Berücksichtigung ökologischer Belange
  • Kritische Überprüfung des Flächennutzungsplans und ggf. vorgezogene Revision zur Sicherstellung eines ökologisch erforderlichen Anteils an Grünflächen

Stadtbild

Griesheim hat als Ganzes kein „historisches Stadtbild“. Straßenzüge mit weitgehend einheitlicher Bebauung sollen nach dem von der WGG angeregten Konzept des Ortsbildrahmenplans erhalten werden. Noch nicht umgesetzt ist dagegen das Umgestaltungskonzept für die öffentlichen Plätze. Diese Planung wollen wir umsetzen.

Unsere Ziele sind:

  • Förderung der Aufenthalts- und Verweilqualität in der Innenstadt
  • Die öffentlichen Plätze ansprechend und qualitätsvoll umgestalten
  • Klimaanpassung in der Stadt durch Pflanzungen schattenspendender Bäume im öffentlichen Raum

Resiliente und ökologische Stadt

Wir setzen uns ein für die Stärkung der Resilienz, das heißt für die Verbesserung der Widerstands- und Anpassungsfähigkeit unseres Gemeinwesens gegenüber Katastrophen jeglicher Art, sei es wirtschaftlicher, sicherheitstechnischer oder klimatisch-ökologischer Natur.

Unsere Ziele sind:

  • Baldmöglicher Neubau des Feuerwehrgebäudes
  • Information der Bevölkerung über Katastrophenschutzmaßnahmen, einschließlich Übungen, Kommunikationswege und Notversorgung
  • Mehr ökologische Ausgleichsflächen zur Kompensation bauleitplanerischer Altlasten
  • Bessere Vernetzung aller Biotope im Dialog mit der Landwirtschaft und ökologisch orientierten Initiativen
  • Förderung der Biodiversität als Leitmotiv der Grünflächenbewirtschaftung durch den Bauhof
  • Fortführung der Bürgerinformation über ökologische Gartengestaltung, Dach- und Fassadenbegrünung

Stadtverkehr

Die zur Verfügung stehenden öffentlichen Verkehrsflächen in Griesheim müssen gerechter verteilt werden. Wichtige Schritte waren der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und die Einrichtung einer Fahrradstraße. Die Einführung eines Stadtbusses scheiterte an der Haushaltslage. Um dennoch die Mobilität für benachteiligte Verkehrsteilnehmer zu sichern, setzt sich die WGG mindestens für die Einrichtung eines bedarfsgerechten Fahrservices ein.

Unsere Ziele sind:

  • Ein Generalverkehrsplan zur ganzheitlichen Überprüfung aller örtlichen Verkehrsregelungen, um Fußgängern, Rad- und Autofahrern einen rücksichtsvolleren Umgang miteinander zu ermöglichen
  • Die Weiterverfolgung des Projekts „Straßenbahnverlängerung nach Westen“
  • Die Überprüfung und Evaluierung des Projekts „Stadtbus“
  • Schaffung von Mobilitätsstationen, an denen verschiedene Verkehrsmittel im „Sharing-Modell“ zur temporären Nutzung angeboten werden

Die Bilder auf dieser Seite entsprechen den Großplakaten, die Sie auch im Stadtraum finden können. Die Motive haben wir mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erzeugt. Das mag einfach klingen, war aber ein inensiver Prozess, der die gewünschten Motive erst nach vielen Bearbeitungsschritten zu der Aussage gebracht haben, die sie nun haben. Wir sind sehr neugierig, ob uns dies gelungen ist, oder vielleicht sogar damit das Ziel verfehlt haben.
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