Workshop zum Georg-Schüler-Platz

Eine Nachlese zum 3. WGG- Sommerstammtisch 2018

Für den 12.07.2018 hatte die Wählergemeinschaft Griesheim (WGG) zu ihrem dritten Sommerstammtisch in die TuS-Gaststätte eingeladen. Dieser wurde zum Thema „Georg-Schüler-Platz“ ähnlich wie ein „Workshop“ abgehalten.

„Ist Ihnen eigentlich klar“, fragte Walter Keller eingangs die anwesenden 20 Gäste, „dass diese für Griesheimer Verhältnisse große Fläche seit etwa 1930 nahezu unverändert fortbesteht?“

Gestützt auf die historischen Darlegungen von Karl Knapp in seinem „Lebensbild der Gemeinde Griesheim“, erinnerte er daran, dass die Fläche vor ihrer Umwandlung in eine Grünanlage über Jahrzehnte als Betriebsbahnhof der alten Dampfstraßenbahn gedient hatte. Diese Vornutzung war so intensiv, dass damals zunächst „die öldurchtränkte Erde (abgetragen) und durch guten Mutterboden ersetzt“ werden musste.

Für die Annäherung an das Thema, wie dieser Platz attraktiver gestaltete werden könnte, hatte sich die WGG die Unterstützung eines zeitweise in Griesheim wohnenden Bauplaners eingeholt. Siegfried von Hopffgarten half dabei, die in zwei Gesprächsrunden an einer Pinnwand gesammelten Zustandsbeschreibungen und Umgestaltungsideen zu gruppieren und zu werten. Überwiegend war der Eindruck des gegenwärtigen Zustands, dass die große Fläche städtebaulich untergenutzt und nicht wirklich definiert sei. Nötig sei eine Belebung, die nicht nur, wie bisher, an wenigen Tagen wie bei Floh- und Zwiebelmarkt, sondern dauerhaft stattfinden sollte. Die geäußerten Ideen reichten hierbei vom Anlegen einer Wildblumenwiese, Anpflanzen von Hecken und Sträuchern bis hin zur Infragestellung des Georg-August-Zinn-Hauses in seiner jetzigen Funktion.

Das vorläufige Fazit des Workshops, der von allen Beteiligten als gute Impulsveranstaltung wahrgenommen wurde, war, dass unter Einbeziehung der Griesheimer Bürgerschaft neue städtebauliche Konzepte für den Platz und seine angrenzenden Bereiche sowie seine künftige Nutzung entwickelt werden müssten.

(wk)

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Nachlesen:

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